Was unsere Helden der Lüfte alles können

Greifvögel haben unterschiedliche Charaktere und Fertigkeiten. Einen kleinen Teil unserer rund 40 Tiere möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Wanderfalke Karl-Heinz schafft bis zu 300 km/h

 

Karl-Heinz ist unser Wanderfalke. Und er ist das schnellste Lebewesen auf Erden. Er kann im Sturzflug unter besten Bedingungen bis zu 300 km/h schnell werden.


Mc Gyver ist einziger Schakalbussard Österreichs

Der Schakalbussard Mc Gyver kommt aus den Steppen Afrikas, wo er mit akrobatischen Flugkünsten seine Beute fängt. Auch er ist schon ein älterer Herr und leider der einzige seiner Rasse in Österreich.


Sakerfalkendame Puppi mit 20 Jahren noch quietschfidel

Unsere Gersakerdame Puppi ist schon über 20 Jahre alt und immer noch quietschfidel. Der Gerfalke ist die größte Gattung der Falkenartigen.


Adlerbussarde Caesar und Kleopatra im Einsatz

Der Adlerbussard war in Österreich früher heimisch. Die dichte Besiedelung hat ihn aber vertrieben. Unser Adlerbussard Caesar fliegt täglich bei unseren Flugvorführungen und zeigt seinen majestätischen Flug. Auch Kleopatra zeigt uns ihre Flugkünste, wenn es ihr beliebt.


Sprechender Kolkrabe Moritz kommt unter die Haube

Der Kolkrabe ist der größte Rabenvogel. Unser Kolkrabe Moritz ist ein Jahr alt und lernt langsam das Sprechen. Wenn er gut gelaunt ist, kommt schon mal ein: "Hallo Moritz!" Dieses Jahr wird für ihn besonders spannend: Er wird seine neue Frau kennen lernen!


Wüstenbussard-Paar fühlt sich heimisch

Unser junges Paar - Daisy und Donald - fühlt sich hier am Falkenhof äußerst wohl.  Wünstenbussarde brüten auf riesigen Kakteen (ohne sich zu verletzen) und zählen zu den wenigen Kompaniejägern in der Greifvogelwelt.


Eulalia Nachtnebel jagt nahezu lautlos

Ein elegantes Tier ist unsere Eulalia Nachtnebel, ihres Zeichens Europäischer Uhu. Sie ist weise, wie man sagt, und doch etwas zickig. Der Uhu ist übrigens einer der besten Jäger in der Tierwelt, sein Flug ist geradezu lautlos.


Bartkauz Merlin hört durch die Schneedecke

Merlin ist ein einjähriger Bartkauz und stammt aus Nordamerika. Er hat ein unschlagbares Gehört und kann seine Beute unter einer bis zu einen Meter dicken Schneedecke punktgenau hören und greifen.


Karakara Spencer zählt zu den klügsten Greifvögeln

Der Falkland-Karakara ist halb geierartig und halb falkenartig. Er ist der intelligenteste Greifvogel der Welt. In kürzester Zeit öffnet er jeden Knoten. Unser Spencer ist ein richtiger Schlawiner ...


Sperbergeier Chilli schafft stolze 11 km Flughöhe

Chilli ist ein junger verspielter Sperbergeier. Er zählt zu den Altweltgeiern und stammt aus Südafrika. Der Sperbergeier ist nachweislich der Vogel, der weltweit am höchsten fliegen kann. Bis über 11.000 Höhenmeter wurden gemessen. Leider gab es dadurch auch schon Kollisionen mit Verkehrsflugzeugen.


Sibirisches Uhu-Pärchen sorgt laufend für Nachwuchs

Unser Pärchen Boy und Mädi schenkt uns jedes Jahr eine Handvoll Junge. Diese Sibirischen Uhus sind dem Europäischen Uhu sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich etwas in der Größe, und ihr Federkleid kann fast weiß werden. Unsere Drillinge Tick, Trick und Track sind ein eingespanntes Team. Von Geburt an sind die drei zusammen und erkunden auch zu Dritt die Umgebung am Heldenberg.


Steinadler Lotte und Marie könnten Wölfe töten

Lotte und Marie sind ein ausgeglichenes Dream-Team. Der Steinadler, das Wappentier Österreichs, wirkt sehr majestätisch und verfügt über eine geballte Kraft. Der Steinadler hat eine Druckkraft von 80 Kilogramm pro Quadratzentimeter und wird heute noch in der Mongolei zur Wolfsjagd eingesetzt.


Alpen-Geier Lucky Luke und Rantanplan lieben Aas

Lucky Luke und Rantanplan genießen ihr Leben am Heldenberg. Sie bekommen täglich „frisches Aas“, denn Gänsegeier sind ausschließlich Aasfresser. Sie sind übrigens auch in Österreich in den Alpen heimisch.


Steinkauz Sir Heinrich macht den berühmten Todesschrei

Der Steinkauz gilt seit dem Mittelalter als „Todesvogel“. Der Grund: Sein Schrei „Ku – wit“ hört sich ähnlich an wie „Kum mit“. Somit sagte man ihm nach: Immer, wenn man seinen Schrei hört, stirbt jemand. Wenn man aber unserem Sir Heinrich in die liebevollen Äuglein sieht, dann kann man dieses Ammenmärchen wohl kaum glauben.


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